Rassenbeschreibung

Die viele Nachschlagearbeit hatte zur Folge, dass ich von den enorm vielen Informationen, die sogar widersprüchlich sind, nur schwer die Wahrheit erfahren konnte.

Erscheinung

Mit einer genauen und authentischen Rassenbeschreibung möchte ich niemanden anstrengen, auch weil sie bei den großen internationalen Katzenzüchtervereinen zu finden sind und oft kleine Unterschiede vorzeigen.

Beispielsweise sind andere Merkmale in den Vereinigten Staaten und andere in Frankreich wichtig, darüber hinaus sind die subjektiven Meinungen der Richter auf den Ausstellungen bedeutend, was wie gewogen wird. Was aber überall dasselbe ist: die Katze hat mittelschweren Körper mit starken Knochen, kurzen Beinen, rundem Kopf und mild konvexem Stirn.

Kater sind schwerer und größer als die weiblichen Exemplare. Birma hat ein halblanges Fell, das bei beiden Geschlechtern seidig ist. Es ist keine nette Beschreibung, sondern Realität! Es ist wirklich feines Gefühl sie zu streicheln! Das habe ich früher weder bei Siam noch bei Persa gefühlt. Es lohnt sich diese zwei auch dadurch erwähnen, da Birma zwischen diesen zwei Rassen, zwischen Siam und Persa ist.

Ihre Farben sind den klassischen Farben von Siam gleich.

Farben in unserer Zucht:

  • Seal point SBI n
  • Blue point SBI a
  • Seal gestreift SBI n 21
  • Blue gestreift SBI a 21
  • Chocolate SBI b
  • Lila SBI c

Ihr Unterfell ist minimal, beansprucht keine spezielle Pflege, ihre Farbe ist von der hellen Farbe des Elfenbeines bis zur Kaffeebraunen. Ein Charakterzug der Rasse sind die schneeweißen Socken, Pantoffeln, die symmetrisch sein und an den hinteren Beinen in gewendeter V-Form enden sollten.

Diese Merkmale vererben sich leider nicht auf direkten Zweig, deshalb ist die Erscheinung von perfekten Beinmerkmalen sehr seltsam. Vergeblich ist die „Ehe“ von Exemplaren mit ausgezeichneten Pantoffeln, kommen Nachfolger mit nicht so guten Pantoffeln vor, und auch umgekehrt: weniger „gute“ Eltern können ausgezeichnete Exemplare herstellen.

Vielleicht habe ich ihren Schwanz mit langen Haaren und die wunderschönen azurblauen Augen noch nicht erwähnt.

Geschichte:

Was die Geschichte betrifft, da ist der Chaos völlig: von den in unserer realistischen Welt unglaublichen Legenden bis zu den genauen Daten ist nichts sicher, nur zwei Tatsachen:

  • woher sie stammt, ist nicht geklärt
  • das erste auf einer Ausstellung erscheinende Exemplar wurde 1926 in Paris verzeichnet

Sehen wir zuerst die Legende:

Der Name kommt auch von dieser Legende: Burma Heilige Kirche Katze. In der Zeit gehen wir auf das mittelalterliche Burma zurück, dort in ein verstecktes Kloster, wo die Priester mit Katzen mit weißen halblangen Haaren lebten. Eines Tages kam es zu einem Raubüberfall, und ein Priester, Mun Hat wurde ermordet, der sein ganzes Leben der Verehrung der blauäugigen Göttin, Cun Kiang Se widmete.

Dann kam es zu einem Gotteswunder und die Katzen haben sich alle in blauäugige Tiere mit goldbraunem seidigem Fell und weißen Beinen umgewandelt. Die Erscheinung der Gottesmerkmale hat die Räuber so sehr verzaubert, dass sie von den Mönchen leicht zurückgekämpft wurden. Diese Geschichte wurde von einem Züchter im Jahre 1924 notiert.

Die Geschichte der Rasse gerät aber in Vergessenheit. In anderen Quellen geht es um ein 1919 aus Burma nach Frankreich geschmuggeltes Paar, dessen männlicher Mitglied während der Reise gestorben ist, aber das weibliche war schon schwanger, und die Rasse ist gesagt davon zu stammen. Meiner Meinung nach ist es genug festzustellen, dass es eine französische Rasse ist, und springen wir zu einem interessanteren Thema, zu seinem Charakter, seiner Natur.

Charakter

Die Besonderheit, die Eleganz von Birma wird nicht nur durch seine majestätische Erscheinung gesichert, sondern auch durch seine Intelligenz. Seine Popularität ist in den USA, in England und natürlich in Frankreich ungebrochen.

Birma ist die intelligenteste Rasse, die ich getroffen habe. Ich sehe ihm an, wie es denkt, abwägt, entscheidet und tut. Beispielsweise war Doroty 7 Monate alt, als sie in unsere Familie gekommen ist. Wegen meiner zweijährigen Tochter und unserer vielen Tiere waren wir keine ideale Familie hinsichtlich der Anpassung.

Doroty hat diese Frage in 2 Tagen gelöst. Zuerst hatte sie große Angst vor Anna, die sie auf ihrem grünen Gummihirsch springend in der Wohnung herumgejagt hat. Doroty ist darauf gekommen, dass Anna nur ein Kind ist, und statt weiterhin Angst zu haben hat sie ihre Strategie verändert und hat begonnen, mit ihr begeistert zu spielen. Als sie von Anna gejagt wurde, ist sie mit gekräuseltem Fell geflohen, dann hat sie sich plötzlich umgedreht und begann Anna zu jagen, die zu fliehen startete.

Sie ist im Kriechflur des Kindes verwendet und sie haben sich gemeinsam versteckt. Was die Hunde betrifft, ist sie nach einigen Tagen von Zittern und verzweifelten Blicken darauf gekommen, dass sie groß und stinkend sind, aber sie wird von ihnen nicht verletzt. Sie hat die Hunde nie angegriffen oder ist vor ihnen nie geflohen.

Sie ist nicht aufdringlich, erfordert die Liebe nicht, aber sie legt sich fein neben mich, wenn ich Klavier spiele, (das Klavierspiel von Anna bewertet sie weniger), und sie schläft mit uns ab dem ersten Tag. Vielmals sehnt sie sich nach Einsamkeit und versteck sich über den Kamin, andersmal hat sie den Chaos gern und packt die Tasche von Werkleuten aus.

Sie spielt und spaziert im Freien sehr gern. Ihre Lieblingstätigkeit wäre die Jagd auf mein Kanarienvogelpaar, deshalb versucht sie immer in das „Vogelzimmer“ zu geraten. Zum Glück konnten wir es bisher verhindern, obwohl ich weiß, dass sie schon über eine wirksamere Strategie nachdenkt.

Natürlich könnten wir sagen, dass eine Katze nicht die ganze Rasse ist, sonst ist es sehr schwer die Persönlichkeitsmerkmale zu kategorisieren, da jedes Exemplar unterschiedlich ist. Aber meiner Meinung nach beschreiben die erwähnten Charakterzüge von Doroty die ganze Rasse.

Expertenmeinung von Animal Planet über Birma Katze.